Schleiereulen in Geesthacht und Umgebung

Schleiereulen @ M. Hjelm
Schleiereulen @ M. Hjelm

Die Betreuung der Schleiereule in Geesthacht und Umgebung wird seit dem Jahr 2004 von Marina Hjelm durchgeführt. Die Betreuungsarbeit dient dem Ziel der Bestandserhaltung und Verbesserung. Zu diesem Zweck werden artgerechte Nisthilfen in geeigneten Habitaten installiert. Die in Gebäuden eingebauten Nistkästen werden auch von Turmfalken gerne angenommen. Eine Kontrolle der installierten Kästen erfolgt 2-3-mal jährlich in der Zeit vom Frühjahr bis zum Frühherbst. Im Spätherbst erfolgt eine Kontrolle, bei der beschädigte Kästen repariert und Kästen, die belegt waren, gereinigt und werden. Nistkästen, die nie besetzt wurden, werden abgebaut und an einem neuen Standort wieder aufgehängt.

 

Insgesamt werden in Geesthacht und Umgebung 18 Nistkästen beaufsichtigt:

  • 1 Kasten in Geesthacht seit 2004
  • 1 Kasten in Hasental seit 2004
  • 1 Kasten in Grünhof seit 2004
  • 1 Kasten in Neu Gülzow seit 2004
  • 1 Kasten in Lütau seit 2016
  • 1 Kasten in Basedow seit 2017
  • 1 Kasten in Pötrau seit 2004
  • 1 Kasten in Kollow seit 2004
  • 1 Kasten in Kasseburg seit 2014
  • 1 Kasten in Hohenhorn seit 2004
  • 1 Kasten in Hammwarde seit 2004
  • 2 Kästen in Krukow auf dem gleichen Hof einer seit 2004, der einer seit 2016
  • 1 Kasten in Gülzow seit 2016
  • 1 Kasten in Krüzen seit 2015 plus ein Falkenkasten
  • 1 Kasten in Schulendorf seit 2018 und ein Falkenkasten seit 2021
  • 1 Kasten in Fitzen seit 2016
  • 1 Kasten in Kollow (Rindergilde) seit 2015

 

Die Brutsaison 2021 fiel bei der Schleiereule nicht gut aus. 14 Eier wurden insgesamt gelegt. Nur 7 junge Schleiereulen wurde flügge. Der Bruterfolg von Schleiereulen ist stark von der Witterung und der Mäusepopulation abhängig.

Ein Turmfalkenkasten war von Turmfalken besetzt, in zwei Schleiereulenkästen zogen Turmfalken ein. Hier wurden 13 junge Turmfalken flügge von insgesamt 14 gelegten Eiern.

Ein Turmfalke hat den Vorteil, dass er im Hochsommer auch tagsüber jagen kann. Schleiereulen jagen bekanntlich nur nachts und die Nächte sind im Hochsommer kürzer.