Fischaufstiegsanlage in Geesthacht

Unser Einsatz für den Fischpass am Elbwehr

Die im Jahr 1960 in Betrieb genommene Staustufe Geesthacht stellt für wandernde Fischarten wie Lachs, Schnäpel oder Flussneunauge eine enorme Hürde dar. Mit der Einweihung der bis dato größten Fischaufstiegsanlage in Europa im Jahr 2010 auf der schleswig-holsteinischen Uferseite konnten alle Fische die Staustufe am Nordufer flussaufwärts überwinden. Doch seit 2019 ist die Fischaufstiegsanlage nicht funktionsfähig, da aufgrund von Schäden am Stauwehr auch die Lockströmungen der Fischtreppe mit Füllmaterial zugeschüttet wurde. Wir vom NABU Geesthacht engagieren uns zusammen mit unseren Partnern auf Bundesebene entschlossen für den "Fischpass am Elbwehr". Denn: In 2021 steht bereits die dritte Saison an, in der für die Wanderfische der Weg zu ihren Laichplätzen so gut wie unauffindbar sein wird. Wenn nicht schnell gehandelt wird, sind die zu erwartenden ökologischen Auswirkungen dramatisch!

 

Der hier verlinkte Artikel des Mitgliedermagazins NABU Schleswig-Holstein (Betrifft:NATUR, 25. Jahrgang, Heft 4 | 2020, Seiten 8-11) gibt detailreich Aufschluss über die aktuelle Lage und unsere Forderungen an die Politik. 

 

Im folgenden finden Sie eine Fotodokumentation unserer Demonstration "future 4 fishes: Die Elbe muss passierbar sein". An die 100 Teilnehmer hatten sich am 28. Juni 2020 zur pandemie-gerecht ausgeführten Demonstration an der Geesthachter Fischtreppe eingefunden, zu der der NABU Geesthacht, der BUND und die Grünen aufgerufen hatten, um eine rasche Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Fischtreppe durchzusetzen. Unterstützt wurden unsere Forderungen auch von Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze, dem 1. Stadtrat Dr. Georg Miebach, Dr. Nina Scheer (MdB, SPD), Miriam Staudte (MdL Niedersachsen, Die Grünen), Kathrin Wagner-Bockey (MdL S.- H., SPD), Burkhard Peters (MdL S.- H-, Die Grünen).

Video "Realer Irrsinn: Pfusch an der Fischtreppe in Geesthacht" extra 3 | NDR