Nisthilfen

Für manche Tierarten sind Nistmöglichkeiten in unserer gepflegten Landschaft rar geworden, so dass der Bestand dieser Arten nicht allein durch das Nahrungsangebot sondern auch durch geeignete Kinderstuben begrenzt wird.

Durch den Bau künstlicher Nisthilfen kann daher der Bestand einer Tierart gestützt oder gar gefördert werden. Eine Nisthilfe allein reicht allerdings nicht aus, wenn nicht gleichzeitig ein entsprechender Lebensraum mit geeigneter Nahrung, mit Verstecken usw. vorhanden oder künstlich hergestellt wird. Kurz gesagt: ein Wagenrad auf dem Dach schafft noch keine Überlebensmöglichkeit für den Weissstorch oder ein Meisenkasten in einem Garten mit nur kurz geschorenem Rasen hilft den Meisen auch nicht.

Nisthilfen können für Vögel, Säuger einschließlich Fledermäuse, Reptilien, Amphibien, Insekten, also nahezu für alle Tierarten hergerichtet werden. Beispiele sind:

  • Reisighaufen für Igel
  • Kästen als Wochenstube für Fledermäuse
  • Steile Uferwände in Kiesgruben für Uferschwalben
  • Holzklötze mit Bohrungen für Insekten
  • Laichtümpel für Amphibien

Viele Nisthilfen kann man fertig kaufen. Sie haben sich in der Regel gut bewährt, sind robust und lassen sich leicht pflegen. Allerdings macht es wesentlich mehr Spaß, die erforderlichen Nistkästen oder Vogelschutzeinrichtungen selbst zu basteln und an geeigneten Plätzen in der Natur aufzuhängen.


Download
Bauanleitung Meisen-Nistkasten
Hier finden Sie eine Bauanleitung für einen katzensicheren Meisen-Nistkasten
Nistkasten Meisen.gif
Grafik Interchange Format 84.5 KB
Download
Hilfe für Nistaufhängung
Nistaufhängung.gif
Grafik Interchange Format 40.1 KB
Download
Herstellung einer Lehmwand für Wildbienen
Eine Reihe von Wildbienenarten bauen ihre Brutnester in Lehmwände. Hier finden Sie eine Anleitung für eine selbstgebaute Lehmnistwand.
Herstellung einer Lehmwand für Wildbien
Adobe Acrobat Dokument 560.6 KB