
Muss das Dachstuhlholz behandelt werden, wählen Sie eines der fledermausfreundlichen Holzschutzmittel oder entscheiden sich für das umweltfreundliche Heißluftverfahren.
Für alle Dachpfannensorten, ob aus Beton oder Ton, gibt es passende Lüfterziegel, die alle fledermausgerecht hergerichtet werden können.
Muss Ihr Dach neu eingedeckt werden, können entsprechend präparierte Lüfterziegel den Fledermäusen den Einflug weiterhin möglich machen. Bei Dächern mit breiten Dachüberständen an den Giebelseiten können 1-2 cm breite Schlitze zwischen Dachkonstruktion und Giebelwand den Fledermäusen das Einschlüpfen ermöglichen. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer vom Aussterben bedrohten Fledermäuse.
Wie werden Lüfterziegel präpariert und wo werden sie eingebaut?
Aus
den Sieben der Lüfterziegel wird ein Teil herausgebohrt,
-gebrochen oder -geschnitten, so dass ein Schlitz von 2 cm Höhe
über die ganze Breite des Siebes entsteht. (Nicht höher, da
nur den Fledermäusen der Einschlupf ermöglicht werden
soll). Scharfe Kanten müssen entschärft werden. Fledermäuse
sind extrem zugluftempfindlich, als bevorzugte Hangplätze wird
der Dachfirst in Giebel und Kaminnähe aufgesucht.
Das Heißluftverfahren - Holzkonservierung ganz ohne Gifte!
Beim Heißluftverfahren wird heiße Luft in die Dachräume geblasen, bis in den Dachbalken eine Temperatur von mindestens 550 Celsius erreicht ist. Dadurch wird im gesamten Holzquerschnitt sämtlicher Schädlingsbefall in allen Lebensstadien (Eier, Larven, Puppen, Insekten) abgetötet.
| NABU Geesthacht, R. Doerffer, 18. Aug. 2000 | Quelle: Infoblatt des NABU Hamburg |
|